Bangkok
Bangkok ist laut, lebendig, faszinierend – und genau deshalb so besonders. Schon bei der Ankunft am Flughafen merkt man sofort: Diese Stadt schläft nie. Beim Geldwechsel lohnt sich Vergleichen: Am Flughafen einfach mal eine Etage weiter nach unten fahren zur Railway Station, bisschen gucken und schon findet man Wechselstuben, die oft rund 10 % bessere Kurse bieten. Wichtig zu wissen: Beim Taxi unbedingt nur die offiziellen Schalter nutzen. Es gibt leider immer wieder Versuche, Touristen überteuerte Fahrten anzubieten. Deshalb nur am offiziellen Taxi-Stand einsteigen. Im Notfall helfen Security oder Tourist Police – deren Telefonnummern hängen gut sichtbar aus. Eine normale Fahrt in die Stadt kostet meist deutlich weniger als 1.000 Baht. Tipp: Für Fahrten in der Stadt ist Grab (asiatisches Uber) absolut empfehlenswert. Transparent, zuverlässig und oft günstiger als spontane Taxifahrten. Wer lieber das klassische Bangkok-Gefühl möchte, fährt Tuk Tuk – aber unbedingt handeln! Meist lässt sich der erste Preis locker um 50 % reduzieren.
Gewohnt haben wir direkt am Fluss im Royal Orchid Sheraton Riverside Hotel Bangkok, toller Blick auf das Wasser, zentrale Lage – und ein Frühstück, das kaum Wünsche offenließ. Riesige Auswahl, frisch, international und asiatisch zugleich. Perfekter Start in den Tag. Tipp: Hotels am Fluss haben den Vorteil, dass man die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Bangkok direkt mit einem Schiff erreichen kann und sich dem oft stressigen Autoverkehr gar nicht erst aussetzen muss. Unser absolutes Lieblingshotel ist jedoch das Anantara Riverside, in dieser hektischen Stadt ein Idyll der Ruhe.
Bitte bucht keine Dinner Cruise auf dem Chao Phraya River, schaut es euch erstmal an. Das sind inzwischen laute Discoschiffe, die in Regenbogenfarben leuchten. Es gibt auch noch Dinner Cruises auf alten Holzbarken, das ist dann wirklich magischen, Bangkok bei Nacht vom Wasser aus zu erleben, mit beleuchteten Tempeln und Skyline im Hintergrund, sprecht uns an. Kulinarisch ist Bangkok ein Paradies. Essen ist günstig und lecker und Strret Food spannend und meist von sehr guter Qualität - probiert es einfach aus. Ihr wollt sehr günstig essen gehen? Dann geht ins Kaufhaus Terminal 21, in der obersten Etage gibt es einen Food Court: große Auswahl, sauber, sehr gute Qualität und preiswert.
Die Fortbewegung ist überraschend einfach. Die BTS Skytrain verbindet viele wichtige Punkte schnell und klimatisiert. Noch günstiger sind die öffentlichen Boote auf dem Fluss – praktisch und gleichzeitig ein kleines Sightseeing-Erlebnis.
Natürlich gehören die Tempel zu Bangkok dazu. Besonders beeindruckend: Wat Arun mit seiner wunderschönen Architektur am Fluss. Für viele ist Wat Arun der schönste Tempel der Stadt. Für mich ist es Wat Pho mit dem liegenden Buddha ist und den vielen kleineren Tempeln, die sich über das Gelände verteilen.
Shoppingfans sollten den Chatuchak Markt nicht verpassen – riesig, bunt, lebendig und perfekt zum Stöbern. ICONSIAM ist dagegen modern, luxuriös und beeindruckend. Asiatique wirkt inzwischen etwas überholt, da gibt es spannendere Orte.
Am schönsten in Bangkok ist aber oft: einfach treiben lassen. Durch Gassen laufen, Neues entdecken, spontan irgendwo einkehren – genau dann zeigt Bangkok seinen ganzen Charme.
Fazit: Bangkok ist chaotisch, modern, traditionell und aufregend zugleich. Wer offen bleibt, wird die Stadt lieben.